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29 September 2008

HTML mit PHP parsen

Auf einigen Servern ist das parsen von HTML durch PHP abgeschaltet und lässt sich auch nicht per .htaccess aktivieren - entweder wurde der Handler anders benannt, oder der Betreiber hat andere Vorkehrungen getroffen.
Falls jedoch mod_rewrite aktiv ist, hat man mehrere Möglichkeiten, die Dateien trotzdem von PHP interpretieren zu lassen.
1. Man hat selbst Einfluss auf die Dateinamen. Mit einer einzigen Zeile in der .htaccess
RewriteRule ^(.*).html$ $1.php
wird bei jeglichem Aufruf einer html-Datei (meinedomain.de/index.html) intern die entsprechende php-Datei gewählt und nach dem Parsen an den Browser ausgeliefert. Dazu muss man natürlich die html-Dateien umbenennen, so dass sie auf .php enden.
2. Man hat keinen direkten Einfluss auf die Dateinamen (z.B. dadurch, dass der Blog auf dem eigenen Server veröffentlicht wird). Durch die Zeile
RewriteRule ^(.*)\.html$ parsemyhtml\.php\?parse=$1
wird jeglicher Aufruf an eine .html-Datei auf die Datei parsemyhtml.php umgelenkt. Dabei wird dieser .php-Datei der Pfad zu der zu parsenden .html-Datei als Parameter übergeben (ohne Endung). Im einfachsten Fall würde die Datei folgendes beinhalten:
<?php
$parse = $_GET["parse"];
$openhtml = $parse . ".html";
if (file_exists($openhtml)) {
include($openhtml);
} else {
header("HTTP/1.0 404 Not Found");
}
?>
Hierdurch wird der Inhalt der jeweiligen .html-Datei innerhalb einer .php-Datei eingefügt und somit auch vom PHP-Parser verarbeitet. Statt per Header auf 404 zu verweisen, könnte man auch auf die Startseite oder eine eigene 404-Statusseite weiterleiten ( header('Location: http://www.example.com/'); ) oder jeden beliebigen Inhalt präsentieren (z.B. das google 404-Widget, mit dem die Seite ungefähr so aussehen kann). Natürlich sollte man darauf achten, dass durch den Parameter nicht beliebige Dateien abgerufen werden können, die dem direkten Zugriff durch den Browser normalerweise nicht ausgesetzt sind.

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Apache mit Bonjour

Im Safari gibt es die Möglichkeit, per bonjour veröffentlichte Server anzusurfen. Das standardmäßig der mit OS X ausgelieferte Apache die von Benutzern angelegten Webseiten auf diesem Weg announciert kann man sich in dem Zusammanhang denken. Dass dahinter zeroconf steckt, erfährt man auch relativ schnell. Und genau hiermit kann man auch den Apache ausstatten, der nicht auf Mac OS X läuft. Das auf Avahi basierende Modul mod-dnssd - per
aptitude install libapache2-mod-dnssd
installiert und mittels
a2emod mod-dnssd
aktiviert - veröffentlicht alle vhost-Einträge und /~USER Verzeichnisse nach einem Neustart des Apache. Fortan finden sich im Safari auch die Webseiten des Heimservers. Fehlt nur noch das entsprechende Plugin für den Firefox.

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27 September 2008

Thunderbird 2.0.0.17 mit Mac OS X Adressbuch Integration

Seit gestern steht die neue Version des Thunderbird online. Auch bei Sourceforge bekommt man schon die Images -- nach wie vor nicht mit offiziellen Mozilla-Branding aber laut Beschreibung als Universal Binary. Der Dateiname selbst lautet auf Intel.
Wer auf das Branding nicht verzichten mag, muss mit nem 2 GHz Core 2 Duo ca. 65 Minuten investieren, um die Software selbst zu bauen. Achtung: diesmal entpacken sich die Dateien nicht in ein Unterverzeichniss namens "mozilla", sondern in das aktuelle Verzeichnis.

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25 September 2008

Kinder-Bildung in Costa-Rica zum Schutz der Haie vor Cocos Island

Cocos Island - Weltkulturerbe und eines der letzten Refugien für Haie - wird von den Costa-Ricanischen Behörden nicht so geschützt, wie es nötig wäre. Weiterhin werden Haie mittels verbotenem Long-Lining gefangen und gefinnt. Die Tiere werden anschließend lebend zurück ins Wasser geworfen, wo sie verenden - meist ersticken sie, da sie zum atmen schwimmen müssen. Und dies sowohl in internationalen Gewässern, wo es keinen diesbezüglichen Regeln gibt, als auch z.B. vor Cocos Island, weches unter das Unesco Weltkulturerbe fällt.
Im American Express Card Members Project kann man als Besitzer einer American Express dafür abstimmen, dass dieses Jahr ein Projekt zur Aufklärung von Costa-Ricanischen Kindern über die Hai-Jagd mit 1,5 Millionen $ gefördert wird. Damit würde der Druck auf die Costa-Ricanischen Regierung erhöht, etwas gegen die verbotene Haifischerei zu unternehmen.
Wer eine American Express Karte besitzt, sollte schnell abstimmen; am 30.9. werden die Top-5 Projekte bekannt gegeben, von denen dann eins am 14.10. den Zuschlag erhält.

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24 September 2008

UPNP unter Debian - Hardy Heron

Um unseren Server experimentellerweise mit UPNP-fähig zu machen kann man derzeit noch nicht einfach ein Pakte per
aptitude install
einspielen. Man muss libupnp und linux-igd selbst bauen, was keine 5 Minuten dauert. Nach dem make und make install muss man noch in der Firewall folgendes einfügen:
iptables -t filter -I INPUT 1 -s 224.0.0.0/4 -j ACCEPT
iptables -t filter -I INPUT 1 -d 224.0.0.0/4 -j ACCEPT
und diese route hinzugefügt werden:
route add -net 239.0.0.0 netmask 255.0.0.0
anschließend lässt sich der upnp daemon einfach mittels
upnpd
starten. Schwupps gibt es UPNP für alle.

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Neues Topcase mit Hindernissen

Ich habe mit dem Austauschen des Topcases doch noch eine ganze Weile gewartet, da ich den Rechner brauchte und ihn nicht für längere Zeit weggeben wollte. Das war auch ganz gut, denn mit der Zeit haben sich am Bottomcase im Bereich der Lüftungsgitter feine Haarisse gebildet. Im M&M-Shop sagte man mir dann, dass das kein Garantiefall wäre. Nach einem Telefonat mit Apple-Care wurde mir auch der kostenlose Austausch dieses Teils zugesagt.
Ich konnte dann - nachdem die Teile im Laden angekommen waren - Topcase, Bottomcase und Bezel (auch hier hatten sich im Bereich der Abstandhalter feine Haarrisse gebildet) auf einmal tauschen lassen. Das ganze hat nur ca. 2,5 Std. gedauert. Leider hat sich aber dann herausgestellt, dass bei dem neuen Bottomcase ein kleines durchsichtiges Plastikstück fehlte; die Abdeckung der kleinen LED an der Vorderseite.
In einem erneuten Telefonat mit Apple-Care wurde mir versichert, dass das Bottomcase erneut kostenlos getauscht würde. Die Lieferung in den M&M-Shop hat aber geschlagene 5 Wochen gedauert. Immerhin wurde mir telefonisch Bescheid gesagt und das Teil am folgenden Tag innerhalb von 2 Stunden getauscht.
Alles gut - fast: Jetzt wackelt das Display, ist irgendwie nicht mehr ganz fest. Vermutlich die Right Clutch Hinge (Step 33) nicht ordentlich verschraubt. Ich hab noch keine Ahnung, ob das mal wieder ein Fall für Apple-Care ist; oder ob ich direkt zu M&M gehe...

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23 September 2008

Joomla und sh404sef: Fehlerhafte Kodierung der Inhalte

Bei dem Einsatz von sh404sef macht es Sinn, die Titel-Tags durch das Modul "shCustomTags" generieren, bzw. ersetzen zu lassen. Bei Aktivieren bin ich vorhin auf ein kleines Problem gestoßen, welches sich dann aber zum Glück lösen ließ.
Zunächst sollte das Modul als letztes auf der Seite aktiviert sein, so dass auch alles ersetzt wird, was ersetzt werden soll. Das ganze arbeitet mit PHPs preg_replace. Also habe ich im Template ganz unten
MosLoadModules('custom_tag', -1);

eingefügt (das kann auch ruhig hinter dem schließenden body-Tag sein). Die Position "custom_tag" muss man natürlich im Template-Manager noch anlegen - als letzte, am Besten. Dann stellt man bei dem Modul (auch in der Modul-Liste dafür sorgen, dass es ganz unten steht, hab ich gelesen - sollte aber eigentlich egal sein) ein, dass es eben an position "custom_tag" geladen wird.
Falls auf dem Server PHP 5 zum Einsatz kommt kann es passieren, dass beim Aufruf mit dem Firefox (andere Browser sagen gerne einfach gar nichts) folgende Meldung kommt:



Das passiert dann, wenn auch GZIP-Kompression aktiviert ist. Also muss man, um shCustomTags verwenden zu können (zumindest mit PHP 5) die GZIP-Kompression in den Globalen Einstellungen abschalten.
Den entscheidenden Hinweis habe ich in diesem Forum gefunden.

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Festplattenbelegung grafisch: Grand Perspective

Das hab ich schon lange gesucht: eine Freeware die mir unter OS X eine grafische Festplattenbelegung präsentiert. Denn zumindest für den Mac kannte ich da bisher nichts passendes, kostenloses. Aber nun habe ich grandperspective gefunden, das mir genau das anzeigt. Sehr praktisch bei meinem unter chronischem Platzmangel leidenden MacBook. So tauchten doch unter anderem lange nicht mehr gebrauchte OTR-Container auf -- weg damit.
Die Software liest beliebige Ordner inclusive aller Unterordner ein. Die farbliche Kodierung der einzelnen Blöcke kann man anschließend nach Wurzelverzeichnis, Dateityp oder -endung, Verzeichnis oder Dateinamen anzeigen lassen. Einmal indiziert, lässt sich das Ergebnis als Bild exportieren oder als XML-Datei abspeichern, wordurch bei erneutem Einlesen etwas Zeit gespart werden kann -- allerdings werden dann auch keine Änderungen erkannt.

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22 September 2008

Mozilla Thunderbird 2.0.0.16 mit OSX Adressbuch nutzen

Da die Version 2.0.0.6 ja nicht die aktuellste, habe ich mal wieder nach der Adressbuch-Funktion gesucht. Diese wird bekanntlich in 3.0 zur Verfügung stehen. Bis das passiert kann man sich aber selbst helfen. Wie zeigt x2on auf seiner Seite. Wem das dort gezeigte zu kompliziert ist, der kann aber auch von ihm vorkompilierte DMGs für Intel und PPC herunterladen. Das ganze wird auch auf Sourceforge gehostet.
Wer das original Thunderbird-Icon haben möchte kommt wohl nicht umhin, das Projekt selbst zu erstellen, da man laut Mozilla-Lizenz Versionen mit dem offiziellen Branding nicht online stellen darf.
Nachtrag:
Ich habe es soeben erstellt. Gar kein Problem, wenn XCode und Co. schon installiert sind. Man muss nur die Datei von SourceForge herunterladen, und diese drei Schritte auf dem Terminal ausführen
  1. make -f client.mk checkout
  2. make -f client.mk build
  3. make -C thunderbird-static/mail/installer
Am einfachsten ist es das Archiv dazu ins Heimatverzeichnis zu legen und anschließend ein Terminal zu öffnen, das Archiv mittels
tar xzf thunderbird-2.0.0.16-mac-adressbook-edition-source.tar.gz

zu entpacken. Dann
cd mozilla

und die drei o.g. Schritte ausführen. Das dauert ne Weile, aber dann hat man seinen aktuellen Thunderbird mit OS X Adressbuch-Integration. Leider nur-lesend. Aber das soll ja mit Version 3 behoben werden.

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